Sonntag, 23. August 2026: Zuhören heißt für mich: hingehen. Und Führung heißt: Verantwortung übernehmen.
In den vergangenen Monaten habe ich viele Gespräche geführt – bei #MiteinanderUnterwegs in unseren Stadtteilen, bei #MeetImBetrieb, auf der #Zukunftsfahrt und bei meinen #Heimspielen.
Manchmal begegnet mir Resignation: „Hier ändert sich doch sowieso nichts.“ Viel häufiger erlebe ich Menschen, die Ideen haben, Verantwortung übernehmen und wollen, dass Wilhelmshaven vorankommt.
Digitale Beteiligung ist wichtig. Aber sie ersetzt für mich nicht das persönliche Gespräch. Ich gehe dorthin, wo Menschen leben, arbeiten und sich engagieren – zuhören, nachfragen und verstehen, warum etwas funktioniert oder eben nicht.
Das gilt auch in dieser Woche.
Am Montag freue ich mich auf die Podiumsdiskussion des DGB. Nach Jugendparlament und Wilhelmshavener Zeitung ist sie die nächste Gelegenheit, die unterschiedlichen Vorstellungen der Kandidierenden zu vergleichen. Am 31. August folgt die Diskussion der Wirtschaft.
Diese Perspektiven sind wichtig. Denn am 13. September wählen wir nicht nur Ideen oder Parteien. Wir wählen die Person, die künftig an der Spitze unserer Stadtverwaltung steht.
Bei den bisherigen Diskussionen sind unterschiedliche Rollenverständnisse deutlich geworden. Da wird auf Entscheidungen oder fehlende Mehrheiten des Rates verwiesen. Da wird betont, welche Unterstützung aus Hannover oder Berlin kommen könnte. Und manchmal entsteht der Eindruck, die Möglichkeiten einer Oberbürgermeisterin oder eines Oberbürgermeisters seien vor allem durch Zuständigkeiten und Mehrheiten begrenzt.
Mein Verständnis ist ein anderes. Der Rat entscheidet. Aber eine Oberbürgermeisterin führt die Verwaltung. Sie muss Probleme frühzeitig erkennen, Entscheidungen fachlich und strategisch vorbereiten, konkrete Vorschläge machen, transparent informieren, für Mehrheiten werben und dafür sorgen, dass Beschlüsse umgesetzt werden.
Gerade bei Themen wie Klinikum, funktionierenden Verwaltungsleistungen oder den großen Zukunftsentscheidungen unserer Stadt brauchen wir eine starke, strukturierte und vorausschauende Verwaltungsführung. Der Blick in den Rückspiegel reicht mir nicht. Politische Fürsprache von außen ersetzt keine eigene Handlungsfähigkeit.
Entscheidend ist, was wir hier in Wilhelmshaven selbst auf den Weg bringen.
Dafür trete ich mit meinem #Zukunftsplan2034, sieben Handlungsfeldern und 34 konkreten Maßnahmen an. Nicht alles wird gelingen. Das wäre kein seriöses Versprechen. Aber Sie sollen wissen, wohin ich will, woran ich arbeite und woran Sie mich messen können.
Am Dienstag geht es deshalb wieder dorthin, wo Stadt jeden Tag stattfindet: Bei meinem nächsten #Heimspiel beim WSC Frisia höre ich zu, schaue mir die Arbeit vor Ort an und frage: Was können wir gemeinsam besser machen?
Zuhören. Verstehen. Vorbereiten. Entscheiden. Umsetzen.
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