Freitag, 22. Mai 2026: Große Projekte brauchen langen Atem – das hat diese Woche gezeigt.

In Berlin wurde beim ENERGY HUB Port of Wilhelmshaven über die Energiepolitik der kommenden Jahre gesprochen.

Besonders interessant war die Diskussion über Windenergie- und Solaranlagen, die abgeschaltet werden, wenn Stromnetze ausgelastet sind. Hier liegt eine große Chance für unsere Region – statt Energie ungenutzt wegzuregeln, kann sie künftig für die Wasserstoffproduktion genutzt, gespeichert und industriell eingesetzt werden. Schritt für Schritt entsteht daraus ein neues Energiesystem und ein Wasserstoffhochlauf beginnt.

Gleichzeitig sorgt die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts zum Voslapper Groden für Schlagzeilen. Schnell entsteht der Eindruck, ein Projekt sei gestoppt oder grundsätzlich gescheitert.

Der Blick ins Detail zeigt aber ein anderes Bild. Das Gericht hat wichtige Punkte der Stadt bestätigt. Der geplante Energiepark kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Es gibt ein hohes öffentliches Interesse. Und Wilhelmshaven bleibt der passende Standort.

Beanstandet wurde ein Teil der Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen. Das ist wichtig und muss sorgfältig nachgearbeitet werden. Genau darum geht es bei großen Zukunftsprojekten. Energiewende, Industrie, Naturschutz müssen zusammen gedacht werden. Das braucht Tempo, aber auch Sorgfalt. Mut, aber auch Abwägung.

Zukunft entsteht nicht durch schnelle Schlagzeilen. Zukunft entsteht durch Ausdauer, Planung und Verantwortung.

Wilhelmshaven ist auf dem richtigen Weg.

Weitere Neuigkeiten:

  • Freitag, 28. August 2026: Es geht um unsere Stadt. Nicht um das System.

  • Sonntag, 23. August 2026: Zuhören heißt für mich: hingehen. Und Führung heißt: Verantwortung übernehmen.

  • Freitag, 21. August 2026: Verantwortung heißt vorausdenken. Führung ist mehr als Verwaltung.

  • Sonntag, 16. August 2026: An diesem Wochenende konnte man gleich zweimal erleben, was Beteiligung und Gemeinschaft in Wilhelmshaven ausmachen.