Freitag, 26. Juni 2026: Verband kommt von verbinden.

„Verband kommt von verbinden.“ – diesen Satz von Lutz Bauermeister hört man bei AWV-Veranstaltungen immer wieder. Und in dieser Woche war sehr deutlich zu spüren, wie richtig er ist. Bei der Mitgliederversammlung des AWV und der anschließenden geselligen Fahrt auf dem Schiff kamen Unternehmerinnen und Unternehmer aus ganz unterschiedlichen Branchen zusammen. Große Betriebe, kleinere Unternehmen, Verantwortliche aus der Region. Was sie verbindet, ist ein positiver Blick auf Wilhelmshaven und der Wille, diese Stadt gemeinsam weiterzuentwickeln. Das ist gut so, denn gute Stadtentwicklung entsteht nicht durch Einzelkämpfer. Sie entsteht mit einem starken wirtschaftlichen Rückgrat und dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, anpacken, miteinander im Gespräch bleiben und positiv denken.

Genau darum ging es auch beim politischen Stammtisch der CDU West. Dort saßen Parteimitglieder, Bürgerinnen und Bürger und ich als Oberbürgermeisterkandidatin zusammen. Manche denken sehr politisch. Andere sagen ganz klar – mir ist die Partei egal, ich will, dass die Dinge funktionieren. Und genau das ist der Punkt. Worum geht es eigentlich? Welche Aufgaben müssen erledigt werden? Welche Ziele verfolgen wir gemeinsam? Was erwarten die Menschen von Rat und Verwaltung? Und wie gelingt ein Zusammenspiel, das nicht blockiert, sondern möglich macht? Solche Gespräche sind wichtig, weil sie zeigen, dass Politik nicht mit fertigen Antworten beginnt. Politik beginnt mit Zuhören, Einordnen und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen.

Ein besonders Moment in dieser Woche die Verabschiedung von Frau Schürmann an der Grundschule Sengwarden. Wenn eine Schulleiterin mit Haltung, Mut und klarem Blick eine Schule prägt, dann bleibt mehr als ein Name auf einem Türschild. Dann bleibt Identifikation. Mit der Schule, mit dem Dorf, mit den Menschen vor Ort. Ihr Wirken zeigt auch, wie gutes Miteinander gelingen kann. Verwaltung, Schule und Verantwortliche vor Ort müssen nicht gegeneinander arbeiten. Im Gegenteil, wenn eine bessere Idee auf dem Tisch liegt, braucht es die Größe, zuzuhören und Pläne zu verändern. Genau daraus entstehen bessere Lösungen.

Diese Woche hat mir wieder gezeigt, dass Wilhelmshaven viele Menschen hat, die gestalten wollen. In der Wirtschaft, in den Schulen, in der Politik, im Ehrenamt und in den Stadtteilen. Es geht nicht darum, alles schönzureden. Es geht darum, die richtigen Fragen zu stellen, die richtigen Menschen zusammenzubringen und gemeinsam ins Handeln zu kommen.

Kommen Sie gut durch das heiße Wochenende.

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