27. Juli 2025: Wandel gestalten – Chancen nutzen. Gemeinsam.

Heute geht es im Rahmen der Wochenvorschau um das zweite Handlungsfeld unserer Strategie: Chancen der Transformation. Ein Thema, das auf den ersten Blick abstrakt erscheint – auf den zweiten aber mitten in unser Leben reicht. Denn Transformation geschieht nicht irgendwo. Sondern hier. In unserer Stadt. In unserer Region.

Veränderung ist nicht neu. Und doch ist Transformation mehr als nur Wandel. Transformation bedeutet: tiefgreifende, anhaltende Veränderungen. In unserer Wirtschaft, in unserer Infrastruktur, in der Art, wie wir arbeiten, leben, kommunizieren. Sie passiert nicht irgendwo, sondern genau hier, vor unserer Haustür. Und sie fordert uns heraus.

Denn Transformation macht auch Angst. Sie bringt Unsicherheit mit sich. Veränderung braucht Kraft, Offenheit und Orientierung. Aber sie bietet auch enorme Chancen: für eine zukunftsfähige Wirtschaft, für moderne Arbeitsplätze, für eine klimafreundliche Energieversorgung, für eine Verwaltung, die funktioniert.

Wilhelmshaven steht dabei wie kaum eine andere Stadt im Fokus: als ENERGY HUB und Logistikstandort für Deutschland, als Ort sicherheitsrelevanter Infrastruktur (Bundeswehr), als Stadt mit Unternehmen, die neue Wege gehen müssen und wollen. Die Herausforderungen sind groß. Aber die Potenziale auch. Entscheidend ist: Wie gehen wir damit um?

Transformation braucht Haltung, Mut und Strukturen. Und eine Verwaltung, die mitgeht und mitgestaltet. Und da sind wir natürlich bei dem Amt, um das ich mich bewerbe. Prozesse beschleunigen, Service verbessern, Zusammenarbeit stärken – dafür stehe ich. Das will und das kann ich.

Und: Transformation braucht Kommunikation. Transparenz. Verständliche Worte statt technischer Schlagworte. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit Sorgen und Erwartungen. Dafür stehe ich.

Gleichzeitig braucht Transformation ein überregionales Denken. Was wir hier entscheiden, beeinflusst das, was anderswo passiert – und umgekehrt. Gerade beim Thema Energie, bei Wasserstoff, beim Ausbau digitaler Netze oder im Bereich Cybersicherheit.

Was kann das aus meiner Sicht ganz konkret bedeuten?

  • Aufbau einer Leitstelle für die SMART Region
  • ⁠Digitalisierung der Verwaltung mit einem echten Serviceportal für Unternehmen und Bürger
  • ⁠Schaffung mobiler Arbeitsmöglichkeiten in Verwaltung und Wirtschaft
  • ⁠Digitalisierung in der Daseinsvorsorge (z. B. smarte Trinkwasserstellen, digitale Nahversorgung)
  • ⁠Flächendeckender Ausbau von 5G und Glasfaser – selbstverständlich bis in den letzten Winkel unserer Stadt und Region
  • ⁠Intelligente Verkehrssteuerung und Fahrplaninformationen in Echtzeit
  • ⁠Unterstützung für Unternehmen bei der Umstellung auf Netto-Null-Produktion
  • ⁠Nutzung regionaler Stärken für Forschung, Innovation und Investitionen
  • Das alles sind keine Visionen für 2050. Sondern machbare Schritte, die wir gehen können – mit Entschlossenheit, mit Partnern, mit den Menschen vor Ort.

Transformation darf kein Schlagwort bleiben. Sie muss fühlbar werden. Alltagstauglich.

Und ja: Es wird Reibung geben. Aber auch Aufbruch.

Was denken Sie dazu? Welche Chancen sehen Sie? Welche Sorgen haben Sie? Was müsste passieren, damit Transformation gelingt? Schreiben Sie mir.

PS: Am 28.07.2025 freue ich mich auf ein Gespräch mit dem Rotary-Club. Manch einer mag dabei an einen elitären Kreis denken. Doch was ich sehe, sind Menschen, die sich engagieren. Die ihre Kompetenzen, Netzwerke und Erfahrungen für unsere Stadt und Gesellschaft einbringen. Auch das ist Teil von Verantwortung. Und genau darum geht es mir.

#miteinanderWHV

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