16. November 2025: Zwischen Innehalten und Aufbruch

Heute ist Volkstrauertag. Ein stiller Tag. Ein Tag, der uns bremst. Ein Tag des Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – und damit auch ein Tag, an dem wir uns bewusst machen, wie kostbar Frieden, Demokratie und Zusammenhalt sind. Und vielleicht auch daran, wie wichtig es ist, miteinander im Gespräch zu bleiben, selbst wenn es mal schwerfällt.

In dieser besonderen Stimmung fällt für mich eine wichtige Wegmarke: Nun haben mich alle bisherigen Unterstützer-Parteien und -Wählervereinigungen auch formal als ihre Oberbürgermeisterkandidatin bestätigt. Danke für dieses Vertrauen.

Dass sie alle keinen klassischen Parteikandidaten oder Kandidaten aus ihren Reihen aufstellen, ist kein Zeichen von Schwäche – es ist ein Statement. Ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen Verantwortung: Verwaltung führen, Stadt zusammenhalten, Politik erklären und umsetzen. Genau dafür stehe ich, und genau das braucht Wilhelmshaven jetzt.

Ich habe bewusst für Überparteilichkeit geworben, weil das Oberbürgermeisteramt mehr ist als ein politisches Mandat. Es ist die Leitung eines großen Verwaltungs- und Stadt-Konzerns. Es braucht Erfahrung, klare Prozesse, Führungsstärke und die Fähigkeit, Stadtgesellschaft, Verwaltung und Politik an einen Tisch zu bringen. Das ist mein Anspruch: professionell führen, verlässlich entscheiden, transparent erklären – und die großen Zukunftsthemen so steuern, dass Wilhelmshaven 2034 eine starke, moderne und verbundene Stadt ist.

Wer genau hinschaut, merkt: Nicht alles läuft überall reibungslos. Das gilt für Parteien, für Gremien, für die Gesellschaft insgesamt. Wir diskutieren viel über Strukturen, manchmal zu viel über uns selbst.

Gerade solche Momente erinnern daran, worauf es wirklich ankommt: Nicht auf Formalien. Sondern auf Haltung, Vertrauen und die Fähigkeit, gemeinsam zu handeln.

Wilhelmshaven braucht Zusammenarbeit – ernst gemeint, über Parteigrenzen hinweg. Und eine Verwaltung, die verlässlich arbeitet, erklärt, umsetzt. Das ist der Kern meiner Kandidatur.

Für mich wird es fern vom Arbeitsalltag eher eine stille Woche ohne viele. Zwei Termine stehen dennoch an:

Freitag: Zukunftsfahrt mit Marc in Fedderwardergroden – Austausch über Stadtentwicklung, Wirtschaft und die großen Linien bis 2034.

Samstag: Haltestelle Zukunft in Voslapp vor der Bäckerei Siemens in der Flutstraße – draußen vor Ort, im Gespräch, mitten unter den Menschen.

P.S. Gestern war ich beim Handball. Ein tolles Derby vor fast 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Richtig gute Handball-Atmosphäre. Glückwunsch an die HSG – und Kopf hoch, WHV. Ein spannendes, faires Derby und richtig gute Werbung für den Handball. Das darf bei den nächsten Heimspielen gerne genau so weitergehen.

Weitere Neuigkeiten:

  • 20. Juli 2025: Wenn Strategie auf Wirklichkeit trifft

  • 18. Juli 2025: Lieber Probleme angehen als Mangel verwalten.

  • 13. Juli 2025 Wilhelmshaven – was kann Politik? Was tut sie für uns?

  • 11. Juli 2025 Bildung, Teilhabe und Fachkräfte – Themen, die verbinden