04. Januar 2026 Neujahr, aufgeräumt ins Wahljahr 2026

Zwischen den Jahren war es bei uns ruhig – im besten Sinne. Zwei Wochen Erholung, Zeit mit meiner Familie, ein Weihnachtsfest, bei dem alle zusammenkommen. Nicht laut, nicht hektisch, sondern bewusst. Das hat gutgetan.

Ich gehe aufgeräumt ins neue Jahr. Mit klarem Kopf, einem Plan und einem festen Ziel vor Augen. Das ist eine bewusste Entscheidung – für mich, aber vor allem aus einem tiefen Verantwortungsgefühl heraus.

Ich weiß bei der Wiki und der Berufsakademie, was es heißt, Verantwortung zu tragen, Dinge wachsen zu sehen und sich mit ganzer Überzeugung einer Aufgabe zu verschreiben. In dieser Rolle fühle ich mich wohl.

Und dann gab einen Moment, der mich ins Nachdenken gebracht hat. Die Frage, ob Gestalten nicht mehr sein kann als das, was ich beruflich tue. Ob es nicht auch darum geht, Verantwortung für meine Heimatstadt zu übernehmen – für heute und für kommende Generationen.

Mit der Zeit ist daraus in mir eine klare Überzeugung entstanden – diese Erfahrung, diese Energie und diesen Gestaltungswillen in den Dienst Wilhelmshavens zu stellen. Dafür bin ich bereit, auch Persönliches aufzugeben – Freiheit, Vertrautheit, ein Stück Privatheit. Nicht aus Eitelkeit, sondern aus der Überzeugung heraus, dass Verantwortung Sinn stiftet.

Deshalb gehe ich diesen Weg. Nicht allein, nicht über Köpfe hinweg, sondern im festen Glauben daran, dass Politik nur dann trägt, wenn sie verbindet, Verantwortung übernimmt und gemeinsam gestaltet wird. Genau aus diesem Geist heraus ist auch mein ZukunftsplanWHV entstanden: als Angebot für eine Politik des Miteinanders, der Sachlichkeit und der besseren Argumente. Als Einladung, unsere Stadt nicht im Klein-Klein zu verlieren, sondern ihre Rolle, ihre Verantwortung und ihre Chancen ernst zu nehmen – für heute, für morgen und für kommende Generationen.

Die Diskussion um die Entwicklung unserer Innenstadt und die Wirkung von Parkgebühren zeigt sehr deutlich, worum es mir geht. Die Argumente der Händlerinnen und Händler sind nachvollziehbar. Genauso wie der Blick auf die Haushaltslage unserer Stadt.

Was uns aber nicht weiterbringt, sind Debatten ohne belastbare Grundlage. Als Stadt müssen wir Entscheidungen auf Basis von Fakten treffen. Dafür braucht es systematische Wirkungsanalysen – welche Effekte haben Maßnahmen auf Frequenz, Aufenthaltsqualität, Handel, Gastronomie und Mobilität? Was funktioniert, und was nicht?

Diese Fakten zu schaffen, ist Aufgabe der Verwaltung. Und genau dafür stehe ich. Für eine Verwaltung, die analysiert, auswertet, transparent macht – und damit die Grundlage für gute politische Entscheidungen legt. Genau dafür steht mein ZukunftsplanWHV:

– für einen eigenen Wilhelmshavener Weg

– für faktenbasierte Politik statt Schlagworte

– für Entscheidungen, die unsere Stadt langfristig stärken.

Ich freue mich auf die kommenden Monate. Auf Begegnungen, Gespräche, Themen – und auf das, was entsteht. Dabei vertraue ich euch absolut.

Und ich bin dankbar für den Weg bis hierhin – für die Menschen, die ich kennenlernen durfte, für Wünsche und Erwartungen, die ich besser verstehe, und auch dafür, dass ich über mich selbst noch einmal viel gelernt habe. Es ist eine besondere Erfahrung, wenn spürbar wird, dass Menschen nicht nur Erwartungen haben, sondern bereit sind, Verantwortung und Vertrauen zu teilen. Das bewegt mich – und das nehme ich sehr ernst.

Ich bin überzeugt: Wilhelmshaven kann Zukunft. Und wir können sie gemeinsam möglich machen.

Ich wünsche Ihnen allen ein gutes neues Jahr.

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